38.000 MOSAIKSTEINE

Grenzen überschreitendes Wandmosaik

Bunte glänzende Glassteine und matte Natursteine fügen sich zu einem abstrakten Bild zusammen. Das Wandmosaik im Foyer des Internationalen Begegnungszentrums (IBZ) ist das Ergebnis eines Wettbewerbs zu Kunst am Bau an der Uni Halle. Die Gewinner sind zwei Studenten der Klasse Reimkasten.

Das IBZ ist nicht nur ein Zuhause für ausländische Gastwissenschaftler der Uni Halle und der Leopoldina, es ist ein Ort der vielseitig genutzt wird, an dem sich Menschen begegnen und voneinander lernen. Franziska Friese und Robert Filipski zeigen das in ihrem Wandmosaik „Durchdringen“ und haben damit den hochschulinternen zweistufigen Wettbewerb an der Burg Giebichenstein für sich entschieden.

„Unser Mosaik soll das Durchdringen von Räumen zeigen, das Überschreiten von Grenzen und Bewältigen von Hindernissen“, erklärt Filipski. „Außerdem bezieht sich der Titel auch auf das geistige Durchdringen einer Idee, wie es in der Wissenschaft üblich ist.“ Das abstrakte Bild aus Streifenmosaiken erinnert an die Verbildlichung von Codierungssystemen. Natursteine und Glasmosaike von unterschiedlichen Längen und Breiten wurden mit variierenden Fugenbreiten verlegt.

Mosaik, die uralte Kunst des Zusammenfügens farbiger Teile aus Stein oder Glas, erfordert großes Können. „Das Handwerk haben wir bis zum Wettbewerb gar nicht beherrscht“, erklärt Friese. Die Gewinner der ersten Runde wurden zu einem zwölftägigen Workshop im April 2013 an der Mimar Sinan Güzel Sanatla Üniversitesi in Istanbul eingeladen. „An der Partneruniversität der Burg haben wir die traditionelle Technik gelernt und viele Mosaike in der Stadt angeschaut, um ein Gefühl für das Handwerk zu bekommen.“

Die Künstler selbst haben für ihr Mosaik eine moderne Technik angewendet. „So entsteht eine raue und unebene Oberfläche“, so Filipski. Für die 26 Quadratmeter große Fläche haben die beiden Künstler 38.000 Mosaiksteine mit der Hand bearbeitete, gelegt und auf ein Mörtelbett gebracht. „Bei der Umsetzung haben uns die renommierten Werkstätten van Treeck geholfen.“ ….

Quelle >>>

Fotos: Maike Glöckner

 

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