PINSEL.FADEN.FARBE #02

Pinsel.Faden.Farbe

Die Ausstellung »Pinsel.Faden.Farbe« präsentiert vom 26. November bis 18. Februar 2017 in der »Städtischen Galerie ada Meiningen« zeitgenössische Tapisserien, Jacquardgewebe sowie Malerei der Klasse Malerei/Textile Künste.

Künstler: MAGDALENA CICHON ⋅ PHILIPP EICHHORN ⋅ SEBASTIAN FLACH ANNA MARIA GAWRONSKI ∙ BJÖRN HERMANN ∙ PHILIPP HOFFMANN ∙ SUSANNE HENNY KOLP ∙ ANDREAS KÖPPE ∙ HANNA MÜLLER-KAEMPFFER ∙ REBEKKA RAUSCHHARDT ∙ ULRICH REIMKASTEN ∙ FRANZ RENTSCH ∙ CONSTANZE RILKE ∙ LISA RUNKEHL ∙ MARA SANDROCK ∙ INKA LORENA SCHOTTDORF ∙MARGARITA WENZEL

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»Der Gobelin ist historisch eng verbunden mit der Entwicklung der Gattungen Architektur und Malerei. Diese heute fast vergessene Schnittstelle, die europäische Bildteppiche ausfüllen sowie das Fortwirken dieser Beziehung in der zeitgenössischen Kunst wollen wir mit der Ausstellung nachdrücklich zum Thema machen«, erklärt Prof. Reimkasten, der seit 1995 in der Studienrichtung Malerei/Textile Künste an der Kunsthochschule lehrt.

Zugleich stellt sich die Ausstellung bewusst in den Kontext des Textilen Herbstes 2016 in Halle (Saale), der sich mit dem Werk des französischen Künstlers Jean Lurçat (Kunstverein Talstraße) und seiner Wirkung auf die mitteldeutsche Gobelinproduktion beschäftigt hat (Kunstmuseum Moritzburg) sowie der eigenen umfangreichen Präsentation der Klasse Malerei/Textile Künste im Volkspark Halle. Die umfangreiche Schau in der »Städtischen Galerie ada Meiningen« untersucht das heutige Verhältnis vom gewebten und vom gemalten Bild zur Architektur und verdeutlicht den Zusammenhang zwischen zeichnerischen Strukturen und textilen Ordnungen.Die verschiedenen Arbeiten spiegeln dabei ein breites künstlerisches Spektrum wider und verweisen auf die lange Tradition der Textilkunst an der Burg Giebichenstein. Heute stellt die BURG den einzigen Studienstandort für textile Künste bundesweit dar und führt künstlerische Traditionen der Moderne – beginnend in den Wiener Werkstätten – weiter fort.

Ein anderer Schwerpunkt präsentiert die technische und damit künstlerische Weiterentwicklung von Arbeiten, die am Jacquardwebstuhl entstanden sind. So ist ein 8,50 Meter langes Teilstück der monumentalen Tapisserie „Luthers letzte Reise“ zu sehen sein, die 2014 von Ulrich Reimkasten, Katharina Stark, Andreas Köppe und Soo Youn Kim als Auftragsarbeit für die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt geschaffen wurde.

Die Ausstellung wird gefördert durch SEPIA – Institut für Textile Künste e.V.

 

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