SEPIA PROFESSIONALS

SEPIA Professionals – Eine neue Form von Gebrauchskunst

Wir sind ein Team von professionellen Künstlern und Kulturmanagern, das sich projektbezogen der Gestaltung von Umwelt, Raum und Architektur mit kreativen Mitteln widmet. Seit mehr als 10 Jahren haben wir gemeinsam die Gelegenheit, unsere Kompetenz, Prinzipien und Erfahrungen in das gegenwärtige Baugeschehen einzubringen. Wir sind: Ulrich Reimkasten, Tiemo Ehmke, Martin Feistauer und Bork Schätz.

Bei unserer Arbeit handelt es sich vor allem um ein Verfahren, Bilder als Ganzes in Auftragszusammenhängen zu erzeugen. Wir bezeichnen unsere angewandte Arbeit auch als neue Form von Gebrauchskunst, die von vielfältigen Parametern wie Architektur, Urbanität oder Auftraggeber abhängig ist. Das bedeutet eben auch, diese Merkmale in die Arbeit einfliessen zu lassen und eine Sprache zu finden, die dem gerecht werden kann. Wir arbeiten im Bewusstsein des Wandels, sich permanent entwickelnder Möglichkeiten – auch im Ergebnis neuer und spannender Aufgaben, die wir uns erschliessen.

Wir sehen das so: Die Qualität eines Werkes ist nur so gut, wie die der Auftraggeber. Diese müssen wissen, was sie wollen und den notwendigen Vertrauensraum öffnen. Und wir müssen liefern.

Kontakt: tiemo.ehmke@sepia-institut.eu

Ausgewählte Referenzen

___ # Zelte und Teppiche

Wandmalerei und Bodengestaltung / 2019 / Krankehausstation, Halle (Saale)

Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist eine Unterbrechung des gewohnten Alltags und eine Ausnahme, die nicht zwingend als unangenehm empfunden werden sollte. Die medizinische Behandlung soll durch die ästhetischen Komponenten einer künstlerischen Gestaltung, durch Licht, Farbe, Material, Proportion und Form ergänzt werden. Es geht uns weniger um Attraktivität oder Lifestyle, jedoch um eine anspruchsvolle, hochwertige Gestaltung mit einer besonderen Atmosphäre unter eindeutigen wie komplexen inhaltlichen Erfordernissen.

Zelte und Teppich, 2019: in Kooperation mit Andreas Köppe, Mauerstr.5, Halle (Saale). Auftraggeber: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) GmbH. Fotos: SEPIA/J. Blobl

___ # Das Fliessen der Zeit

Malerei auf Betonplatten / 2017 / Hofgestaltung, Berlin-Treptow

Niederschöneweide. Gartenhaus. Ein sonniger, aber vernachlässigter Innenhof. Die Aufwertung des Wohnumfeldes war klarer Auftrag. Das Team
von SEPIA hauchte dem Objekt mit der Idee eines abstrakten Bodenbildes
neues Leben ein und machte es damit zu einem Kunstwerk im Alltag der Bewohner – besonders dann, wenn diese aus ihren Fenstern schauen.

Das Fliessen der Zeit, 2017: Britzer Straße 19 – 20, Berlin-Treptow. Auftraggeber: HaMa Berlin Realitäten GmbH. Fotos: SEPIA/ Jule Roer

___ # Wachstumsenergie

Fassadenmalerei / 2017 / Wohnhaus, Halle-Neustadt

Halle-Neustadt. Der Maler Renau war auch schon da. Für uns Vorbild und Ansporn zugleich. Also eine grosse Wandmalerei mit Mut des Auftraggebers
zur Farbe. Die hier zugrunde liegende Idee der Dynamisierung geometrischornamentaler Strukturen ist ein zentrales Merkmal der Arbeiten der letzten Jahre von SEPIA. Ein spannendes Thema für die Immobilienbranche: Textile Prinzipien in der Architektur.

Wachstumsenergie, 2017: Mark-Twain-Str. 1, Halle (Saale). Auftraggeber: Wohnungsgenossenschaft Halle-Neustadt.

___ # Regenbogenschlange

Fassadenmalerei / 2015 / Lichthof, Berlin-Tempelhof

Ein Klinikkomplex mit zahlreichen An- und Umbauten. Die Erweiterungen der Funktions- und Leistungskapazität im Laufe der 90-jährigen Geschichte sind sichtbar. Mittels raumbezogener Wandwalerei wurde ein zentraler Lichthof neu in Szene gesetzt und aufgewertet . Besondere Herausforderung dabei sind der hohe Anteil an Fenstern in der Fassade sowie die gewachsene Stilvielfalt in umittelbarer Umgebung.

Regenbogenschlange 2015: Wüsthoffstr./ Bäumerplan, Berlin. Auftraggeber: St. Joseph Krankenhaus Berlin- Tempelhof GmbH. Fotos: SEPIA/ Jule Roer

___ #INNdigo

Wandmalerei und Bodengestaltung / 2014-2015 / Wohnhaus, Berlin-Neukölln

Ein grosses Berliner Eckwohnhaus. Als Gegenüber ein denkmalgeschütztes Ensemble. Diese Lösung ist bewusst kein Illusionismus, sondern eine reale Fassade eines realen Hauses. Die Wirkung beruht hier nicht allein auf einem Motiv oder einer Struktur. Licht und Passanten mit sich ändernden Perspektiven wurden berücksichtigt. Solche Projekte müssen ihre Zeit und
ihren Ort finden.

INNdigo: Innstr. / Stuttgarter Str., Berlin. Auftraggeber: Lebensgut Immobilienmanagement Service GmbH, 2014/2015. Fotos: SEPIA/ Jule Roer