SEPIA PROFESSIONALS

SEPIA Professionals – Eine neue Form von Gebrauchskunst

Wir sind ein Team von professionellen Künstlern und Kulturmanagern, das sich projektbezogen der Gestaltung von Umwelt, Raum und Architektur mit kreativen Mitteln widmet. Seit mehr als 10 Jahren haben wir gemeinsam die Gelegenheit, unsere Kompetenz, Prinzipien und Erfahrungen in das gegenwärtige Baugeschehen einzubringen. Wir sind die Künstler: Ulrich Reimkasten, Martin Feistauer, Cornelia Buchheim und Bork Schätz. Tiemo Ehmke ist Kulturmanager und unterstützt das Projektmanagement.

Bei unserer Arbeit handelt es sich vor allem um ein Verfahren, Bilder als Ganzes in Auftragszusammenhängen zu erzeugen. Wir bezeichnen unsere angewandte Arbeit auch als neue Form von Gebrauchskunst, die von vielfältigen Parametern wie Architektur, Urbanität oder Auftraggeber abhängig ist. Das bedeutet eben auch, diese Merkmale in die Arbeit einfliessen zu lassen und eine Sprache zu finden, die dem gerecht werden kann.

Wir sehen das so: Die Qualität eines Werkes ist nur so gut, wie die der Auftraggeber. Diese müssen wissen, was sie wollen und den notwendigen Vertrauensraum öffnen. Und wir müssen liefern.

Kontakt: tiemo.ehmke@sepia-institut.eu

Ausgewählte Referenzen (chronolgisch)

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___ Das verborgene Wesen

Beitrag zum Wettbewerb 2020: Temporäre künstlerische Gestaltung des Martin-Mayer-Stegs in Stuttgart-Bad Cannstatt der Landeshauptstadt Stuttgart in Kooperation mit der IBA’27 GmbH.

Unsere Idee ist es, die Körperlichkeit dieses sympathischen Alltags-Monsters abzubilden. Herausgehoben, aber ganz und gar nicht aufdringlich zeigt sich seine sonst unsichtbare Gestalt. Wen oder was verbinden diese Wege? Welches schönere Ziel versprechen die Startrampen und Gleise? Wohnt da jemand? Das schweigsame Wesen lernt sprechen und gibt freundliche Hinweise.

Das verborgene Wesen , 2020: U.Reimkasten, M. Feistauer und C. Buchheim. Martin-Meyer-Steg Stutgart. Auslober: Landeshauptstadt Stuttgart in Kooperation mit der IBA’27 GmbH.

___ Zelte und Teppiche

Kubaturenentwürfe, Wandmalerei und Bodengestaltung / 2018 / Krankehausstation, Halle (Saale)

Immer wieder in Halle. Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist eine Unterbrechung des gewohnten Alltags und eine Ausnahme, die nicht zwingend als unangenehm empfunden werden sollte. Die medizinische Behandlung soll durch die ästhetischen Komponenten einer künstlerischen Gestaltung, durch Licht, Farbe, Material, Proportion und Form ergänzt werden. Es geht uns weniger um Attraktivität oder Lifestyle, jedoch um eine anspruchsvolle, hochwertige Gestaltung mit einer besonderen Atmosphäre unter eindeutigen wie komplexen inhaltlichen Erfordernissen.

Zelte und Teppich, 2019: in Kooperation mit Andreas Köppe . Mauerstr.5, Halle (Saale). Auftraggeber: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) GmbH. Fotos: SEPIA/J. Blobl

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___ Hyperlink

Utopischer Entwurf für einen Ideenwettbewerb / 2019 / Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Zwei Pfeile bewegen sich aufeinander zu, los gelöst von der Realität, wie in einem Cartoon. Sie fliegen über Berlin von Dach zu Dach und treffen sich auf dem Blücherplatz vor einem zukünftigen Bibliotheksgebäude, dort verknoten sich die Pfeile untrennbar und ihre Spitzen zeigen in neue Richtungen. (Spuren des Zusammenführens der ehemaligen Landesbibliotheken von Ost- und West-Berlin im Stadtraum, z.B. gemalte Pfeilbögen und Pfeilbogensegemente etc. und eine zentrale Skulptur als Knoten)

Hyperlink, 2019: C.Buchheim . verschiedene Standorte, Berlin . Auftraggeber: AIV Schinkel Verein – prämierte Ideenskizze durch die Hans und Charlotte Krull Stiftung.

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___ o.T., Lichtflecken im Raum

Glas- und Wandmalerei und Bodengestaltung/ 2019 / Wahlleistungssation, Halle (Saale)

Ein Krankenhaus in Halle (Saale). Für Menschen mit Behinderung wurde mit dem neuen Zentrum MZEB die würdige Umgebung für einen möglichst angenehmen Aufenthalt und dem medizinischen Fachpersonal und anderen Mitarbeitern ein über das Funktionale hinausgehend attraktives Arbeitsumfeld geschaffen. Besonderes Augenmerk wurde auf die zu erwartende erhöhte Beanspruchung und die damit verbundene intensivere Vernutzung der Ausstattung und Verkehrsflächen gelegt.

o.T. , 2019: U.Reimkasten und M. Feistauer . MZEB, Halle (Saale). Auftraggeber: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) GmbH. Fotos: SEPIA/J. Blobl

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___ Das Fliessen der Zeit

Malerei auf Betonplatten / 2017 / Hofgestaltung, Berlin-Treptow

Niederschöneweide. Gartenhaus. Ein sonniger, aber vernachlässigter Innenhof. Die Aufwertung des Wohnumfeldes war klarer Auftrag. Das Team von SEPIA hauchte dem Objekt mit der Idee eines abstrakten Bodenbildes neues Leben ein und machte es damit zu einem Kunstwerk im Alltag der Bewohner – besonders dann, wenn diese aus ihren Fenstern schauen.

Das Fliessen der Zeit, 2017: U.Reimkasten und M. Feistauer . Britzer Straße 19 – 20, Berlin-Treptow. Auftraggeber: HaMa Berlin Realitäten GmbH. Fotos: SEPIA/ Jule Roer

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___ Kohlefelsen

Skulpurale Überformung von Haustechnik / 2017 / UBA Dessau

Außengelände des Umweltbundesamt Dessau-Roßlau stehen. Die Skulpuren werden die Lüftungstürme eines Neubaus ummanteln und bestehen aus verkohlte Holzplatten mit Unterkonstruktion. Kohle erzählt von Fremdeinwirkung. Mahnmal, Schlussstrich, eine Entscheidung.

Kohlefelsen, 2017 (noch n. realisiert): C. Buchheim . geplanter Standort: Umweltbundesamt Dessau-Rosslau . Siegerentwurf des Kunst-am-Bau Wettbewerbs. Auslober: Landesbetrieb Bau –und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt

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___ Wachstumsenergie

Fassadenmalerei / 2017 / Wohnhaus, Halle-Neustadt

Halle-Neustadt. Der Maler Renau war auch schon da. Für uns Vorbild und Ansporn zugleich. Also eine grosse Wandmalerei mit Mut des Auftraggebers zur Farbe. Die hier zugrunde liegende Idee der Dynamisierung geometrischornamentaler Strukturen ist ein zentrales Merkmal der Arbeiten der letzten Jahre von SEPIA. Ein spannendes Thema für die Immobilienbranche: Textile Prinzipien in der Architektur.

Wachstumsenergie, 2017: U.Reimkasten und M. Feistauer . Mark-Twain-Str. 1, Halle (Saale). Auftraggeber: Wohnungsgenossenschaft Halle-Neustadt.

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___ Um- und Neubauten in Xberg

Wandmalerei und Fassadenplastiken als Wachstumshilfen / 2016 / Wohnhaus, Berlin-Kreuzberg

o.T. 2016 (n. realisiert): U. Reimkasten . Wandmalerei und Fassadenplastiken als Wachstumshilfen. Cuvrystr. 46, Berlin-Kreuzberg. Auftraggeber: Lebensgut Immobilienmanagement Service GmbH . Visualisierungen: Bork Schatz

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___ Regenbogenschlange

Fassadenmalerei / 2015 / Lichthof, Berlin-Tempelhof

Berlin. Ein Klinikkomplex mit zahlreichen An- und Umbauten. Die Erweiterungen der Funktions- und Leistungskapazität im Laufe der 90-jährigen Geschichte sind sichtbar. Mittels raumbezogener Wandwalerei wurde ein zentraler Lichthof neu in Szene gesetzt und aufgewertet . Besondere Herausforderung dabei sind der hohe Anteil an Fenstern in der Fassade sowie die gewachsene Stilvielfalt in umittelbarer Umgebung.

Regenbogenschlange 2015: U.Reimkasten und M. Feistauer . Bäumerplan, Berlin. Auftraggeber: St. Joseph Krankenhaus Berlin- Tempelhof GmbH. Fotos: SEPIA/ Jule Roer

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___ Luthers letzte Reise

Raumumspannendes Tapisserieprojekt / 2014 / Museumsneubau / Lutherstatdt Eisleben

Geboren und gestorben in Eisleben. Für den Erweiterungsbau des Museums Luthers Sterbehaus in Eisleben entwickelte SEPIA ein raumumspannendes Kunstwerk. Es entstand ein innovativer Bildteppich mit hohem ästhetischen Anspruch, ausgeführt in moderner Technologie in einem aussergewöhnlichen Grossformat von ca. 32 m Länge.

Luthers letzte Reise. 2014: U. Reimkasten, S. Y. Kim, A. Köppe, K. Stark . Luthers Sterbehaus, Eisleben . Auftraggeber: Stiftung Luthergegdenkstätten Sachsen-Anhalt. Fotos: SEPIA/ J. Stekovics

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___ INNdigo

Wandmalerei und Bodengestaltung / 2014-2015 / Wohnhaus, Berlin-Neukölln

Ein grosses Berliner Eckwohnhaus. Als Gegenüber ein denkmalgeschütztes Ensemble. Diese Lösung ist bewusst kein Illusionismus, sondern eine reale Fassade eines realen Hauses. Die Wirkung beruht hier nicht allein auf einem Motiv oder einer Struktur. Licht und Passanten mit sich ändernden Perspektiven wurden berücksichtigt. Solche Projekte müssen ihre Zeit und ihren Ort finden.

INNdigo: U.Reimkasten und M. Feistauer . Innstr./ Stuttgarter Str., Berlin. Auftraggeber: Lebensgut Immobilienmanagement Service GmbH, 2014/2015. Fotos: SEPIA/ Jule Roer

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___ Elisabeth Kapelle

Künstlerische Gesamtgestaltung einer Krankenhauskapelle

Gesamtgestaltung mittels fünf grossformatigen Filztapisserien, verschieenen Fussbodenbildern in Naturstein, Fenstermalereien, einem Zentralkreuz in Glas sowie Entwurf von Prinzipalien und diverser Türintarsien im Auftrag der Kongretation der Schwestern der hl. Elisabeth.

Elisabeth Kapelle: U.Reimkasten. Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale). 2005. Auftraggeber: Kongretation der Schwestern der hl. Elisabeth.

___ Kaleidoskop einer „Frühzeit“

Diverse baubezogene Kunstprojekte von Ulrich Reimkasten vor 2000.